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Seekrankheit: 7 Mittel, um die Weite des Meeres zu genießen

Veröffentlicht am 4 May 2026 · 9 Min. Lesezeit
Théo Nach Théo
Seekrankheit: 7 Mittel, um die Weite des Meeres zu genießen

Sie planen einen Bootsausflug während Ihres Urlaubs auf einem Campingplatz am Wasser, fürchten aber Übelkeit an Bord? Seekrankheit betrifft einen großen Teil der Wassersportler, besonders bei bewegter See. Gute Nachricht: Es gibt konkrete Lösungen, um entspannt loszufahren. Ingwer, Scopolamin-Pflaster, Akupressur-Armbänder: dieser Guide vereint 7 bewährte Mittel gegen Seekrankheit.

 

Sie wissen dann genau, was Sie wann einnehmen und wie Sie sich an Bord positionieren sollten!

7 Mittel gegen Seekrankheit

Das Wichtigste in Kürze

  • Ingwer bleibt das meistgenutzte natürliche Mittel gegen Übelkeit auf See.
  • Akupressur-Armbänder lindern ohne Medikamente und eignen sich für die ganze Familie.
  • Antihistaminika wie Mercalm oder Nautamine werden 30 Minuten vor dem Einschiffen eingenommen.
  • Das Scopolamin-Pflaster bietet auf ärztliche Verschreibung bis zu 72 Stunden Schutz.
  • Den Horizont fixieren und sich richtig an Bord positionieren begrenzt das Auftreten von Symptomen.

Ingwer, das meistgenutzte natürliche Mittel

Ingwer gilt als das bewährte natürliche Mittel gegen Seekrankheit. Diese asiatische Wurzel wirkt direkt auf das Verdauungssystem und lindert Übelkeit, ohne Schläfrigkeit zu verursachen. Sie eignet sich für die meisten Personen, von Kindern bis zu älteren Menschen.

Sie können ihn in verschiedenen Formen einnehmen:

  • Frisch, als Aufguss mit einer Scheibe in heißem Wasser.
  • In Kapseln mit 250 mg, eine Stunde vor der Abfahrt.
  • Als Bonbons oder Pastillen, zu lutschen bei den ersten Anzeichen.
  • Als Tee, am Vortag zubereitet und in einer Flasche mitgenommen.

Die klassische Dosierung liegt zwischen 500 mg und 1 Gramm pro Einnahme. Bevorzugen Sie Bio-Ingwer, der konzentrierter an Wirkstoffen (Gingerole und Shogaole) ist. Vermeiden Sie hingegen die Kombination mit einer gerinnungshemmenden Behandlung ohne ärztlichen Rat.

 

Gut zu wissen: Ingwer gehört zu den am besten untersuchten natürlichen Mitteln gegen Reisekrankheit. Eine Dosis von 1 Gramm, eine Stunde vor der Abfahrt eingenommen, kann ausreichen, um die ersten Symptome zu verhindern.

Die Akupressur-Armbänder am Handgelenk

Akupressur-Armbänder stellen eine einfache Alternative ohne Medikamente dar. Sie üben kontinuierlichen Druck auf den Nei-Kuan-Punkt aus, der sich 3 cm unter der Handgelenksfalte befindet. Dieser Punkt gilt in der chinesischen Medizin als lindernd bei Übelkeit.

Diese elastischen Armbänder werden einige Minuten vor dem Einschiffen angelegt. Sie tragen sie an beiden Handgelenken für optimale Wirkung. Keine bekannten Nebenwirkungen, was sie zu einer bei Schwangeren beliebten Wahl macht, sowie bei Kindern.

Ihre Wirksamkeit variiert von Person zu Person. Manche Bootsfahrer spüren die Vorteile bereits bei der ersten Anwendung, andere deutlich weniger. Rechnen Sie mit 5 bis 15 Euro für ein Paar guter Qualität, erhältlich in der Apotheke oder im Wassersportgeschäft. Sie können sie ohne Interaktionsrisiko mit einem anderen Mittel kombinieren.

Den Horizont fixieren und tief atmen

Den Blick auf den Horizont zu richten bleibt eine der wirksamsten Maßnahmen, um Seekrankheit vorzubeugen. Diese Technik hilft Ihrem Gehirn, die Informationen zwischen Innenohr und Sehsinn neu abzugleichen. Sie verringert den sensorischen Konflikt, der die Übelkeit auslöst.

Setzen Sie sich mit Blick nach vorne auf das Boot und fixieren Sie einen fernen Punkt. Vermeiden Sie es, zu lesen, auf einen Bildschirm oder aufs Deck zu schauen. Kombinieren Sie diese Maßnahme mit langsamer, tiefer Atmung durch die Nase. Atmen Sie 4 Sekunden lang ein und blähen Sie dabei den Bauch, dann atmen Sie 6 Sekunden lang durch den Mund aus.

Diese Atmung aktiviert das parasympathische Nervensystem und lindert das Übelkeitsgefühl. Wenige Minuten genügen, um sich wieder wohler zu fühlen.

Es ist ein kostenloses, sofort wirksames Mittel, das immer an Bord verfügbar ist!

Rezeptfreie Antihistaminika

Antihistaminika stellen die zugänglichste medikamentöse Lösung dar. Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, blockieren sie die Nervensignale, die für Übelkeit und Schwindel durch Bewegung verantwortlich sind.

Drei Produkte dominieren den französischen Markt:

  • Mercalm, auf Basis von Dimenhydrinat, für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.
  • Nautamine, mit Diphenhydramin, stärker dosiert und für lange Fahrten geeignet.
  • Nausicalm, Alternative zu Mercalm mit ähnlicher Formel.

Die Einnahme erfolgt 30 Minuten bis 1 Stunde vor dem Einschiffen für optimale Wirksamkeit. Eine zweite Einnahme kann 4 bis 6 Stunden später erfolgen, falls der Ausflug sich verlängert.

 

Achtung: diese Medikamente verursachen oft Schläfrigkeit und werden nicht für das Führen von Fahrzeugen empfohlen. Prüfen Sie den Beipackzettel und fragen Sie Ihren Apotheker um Rat, falls Sie sich bereits in Behandlung befinden.

Das Scopolamin-Pflaster, die Langzeitlösung

Das Scopolamin-Pflaster richtet sich an Bootsfahrer, die langen Überfahrten ausgesetzt sind, und an Personen, die stark zu Übelkeit neigen. Nur auf Rezept erhältlich, gibt es kontinuierlich einen Wirkstoff ab, der die für Übelkeit verantwortlichen Nervenzentren beruhigt.

Es wird mindestens 4 Stunden vor der Abfahrt hinter dem Ohr aufgeklebt. Seine Wirkdauer erreicht 72 Stunden, also 3 volle Schutztage. Dieses Mittel eignet sich besonders für Kreuzfahrten, lange Überfahrten nach Korsika oder Hochseeangelausflüge.

Einige Vorsichtsmaßnahmen sind erforderlich: Mundtrockenheit, verschwommenes Sehen und Schläfrigkeit gehören zu den häufigen Nebenwirkungen. Das Pflaster ist bei Kindern, Schwangeren und Personen mit Glaukom kontraindiziert. Waschen Sie sich nach dem Anlegen stets die Hände, da der Kontakt mit den Augen eine Reizung verursachen kann.

Homöopathie und ätherische Öle

Die Homöopathie überzeugt durch ihre Sanftheit und das Fehlen von Nebenwirkungen. Cocculine bleibt die französische Referenz. Ihre Globuli lässt man ab dem Vorabend der Abfahrt und während der gesamten Fahrt unter der Zunge zergehen. Sie eignet sich für Schwangere und Kinder ab 18 Monaten.

Ätherische Öle bieten einen weiteren natürlichen Weg:

  • Pfefferminze, auf einem Taschentuch eingeatmet oder verdünnt auf die Schläfen aufgetragen.
  • Zitrone, zum Einatmen, um vorübergehende Übelkeit schnell zu lindern.
  • Ingwer, als ätherisches Öl, um die übelkeitshemmende Wirkung zu verstärken.
  • Tropisches Basilikum, verdünnt in einem Pflanzenöl für eine Bauchmassage.

Die Wirksamkeit dieser Ansätze bleibt subjektiv und ist von der Schulmedizin nicht nachgewiesen. Testen Sie sie zu Hause vor dem Bootsausflug, um Ihre eigene Reaktion einzuschätzen. Vermeiden Sie ätherische Öle bei Kindern unter 3 Jahren.

Die richtigen Verhaltensweisen an Bord

Über die Mittel hinaus verringern bestimmte einfache Maßnahmen das Risiko von Seekrankheit erheblich. Ihre Position an Bord, Ihre Ernährung und Ihr Schlaf beeinflussen direkt Ihre Toleranz.

Hier die Verhaltensweisen, die Sie vor und während des Ausflugs anwenden sollten:

  • Wählen Sie einen Platz in der Mitte des Bootes, wo die Bewegung am wenigsten spürbar ist.
  • Essen Sie leicht, 2 Stunden vor der Abfahrt, und vermeiden Sie Alkohol und fettige Speisen.
  • Schlafen Sie ausreichend am Vorabend, denn Müdigkeit verschlimmert die Symptome.
  • Trinken Sie regelmäßig Wasser in kleinen Schlucken während der gesamten Fahrt.
  • Bleiben Sie an der frischen Luft, statt in der geschlossenen Kabine.
  • Vermeiden Sie Bildschirme und Lesen während der Überfahrt.

Wenn sich trotz allem Übelkeit einstellt, denken Sie daran, tief zu atmen und den Horizont zu fixieren. Ein kurzes Nickerchen flach auf dem Deck kann ebenfalls genügen, um sich innerhalb weniger Minuten wieder wohler zu fühlen.

 

In unseren Campingplätzen am Meer in Arcachon oder La Rochelle bereiten die Familien ihre Anti-Seekrankheits-Tasche wie die Sonnencreme vor. Das ist zur Selbstverständlichkeit geworden, um Bootsausflüge voll zu genießen“, verrät uns unser Team

 

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FAQ — Seekrankheit Mittel

Wie lange dauert Seekrankheit?

Seekrankheit dauert in den meisten Fällen so lange wie die Überfahrt. Die Symptome klingen ab, sobald das Boot am Kai liegt oder das Meer wieder ruhig wird. Manche Passagiere verspüren nach dem Anlegen noch einige Stunden lang leichte Instabilität oder Müdigkeit. Bei sehr empfindlichen Personen kann dieses Unwohlsein bis zu 24 Stunden andauern.

Verschwindet Seekrankheit mit dem Alter?

Ja, Seekrankheit tendiert dazu, mit dem Alter abzunehmen. Sie betrifft vor allem Kinder zwischen 2 und 12 Jahren und lässt dann im Jugendalter nach. Erwachsene bleiben empfindlich, aber oft nur unter extremeren Bedingungen. Nach 50 Jahren nimmt die Empfindlichkeit bei den meisten Menschen deutlich ab.

Kann man auf einem See seekrank werden?

Ja, man kann auf einem See seekrank werden, besonders bei starkem Wind. Kleine Boote wie Tretboote oder Motorboote verstärken die Empfindungen. Alpenseen oder große Wasserflächen wie Hourtin weisen manchmal ausreichend Wellengang auf, um Übelkeit auszulösen.

Welches Mittel gibt man einem Kind bei Seekrankheit?

Für ein Kind bevorzugen Sie zunächst sanfte Lösungen: Akupressur-Armbänder, Ingwerbonbons oder Cocculine-Globuli. Mercalm ist ab 6 Jahren zugelassen, Nausicalm ab 2 Jahren in angepasster Dosis. Fragen Sie stets Ihren Apotheker, bevor Sie ein Medikament geben, und lesen Sie den Beipackzettel aufmerksam.

Sind Akupressur-Armbänder wirklich wirksam?

Akupressur-Armbänder sind bei einem Teil der Anwender wirksam, ohne universelle Garantie. Ihre Wirkung beruht auf der Stimulation des Nei-Kuan-Punktes, der in der traditionellen chinesischen Medizin anerkannt ist. Mehrere Studien bestätigen eine positive, aber je nach Person unterschiedliche Wirkung. Sie bleiben eine interessante Option, da sie ohne Medikamente und ohne bekannte Nebenwirkungen auskommen.

 

Quellen:

  • Vidal, Reisekrankheit: https://www.vidal.fr/.
  • Ameli, Reisekrankheit: https://www.ameli.fr/
  • Französische Gesellschaft für Reisemedizin: https://www.medecine-voyages.fr/
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Théo
Théo
Product Manager Aimer Camper, spécialiste SEO HPA

Théo Mercier-Balaz pilote les portails camping du réseau Aimer Camper depuis plus de dix ans, au contact quotidien des campings partenaires.

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