Im Zentrum des Hérault breitet der Lac du Salagou 750 Hektar türkisfarbenes Wasser aus, umgeben von roten Hügeln. Dieses künstliche, in den 1960er Jahren entstandene Gewässer verdankt seine besondere Farbe der Ruffe, einem eisenhaltigen Tongestein, das die Landschaft in Ocker- und Ziegeltönen färbt. Baden, Segeln, Mountainbiken und Karpfenangeln kommen hier in einer fast marsianischen Kulisse zusammen.
Um möglichst nah an diesem Süßwasser zu übernachten, geht nichts über einen Campingplatz am See, an den Ufern des Salagou gelegen.
| Kennzahl | Detail |
| Fläche des Gewässers | Etwa 750 Hektar. |
| Flutung | 1969, nach 1964 begonnenen Arbeiten. |
| Untergrund | Ruffe, ein rotes Tongestein aus dem Perm. |
| Baden | Kleine, um den See verteilte Strände. |
| Bootfahren | Segeln erlaubt, Verbrennungsmotoren verboten. |
| Angeln | See der 2. Kategorie, bekannt für Karpfen. |
Der Lac du Salagou ist alles andere als natürlich: er entstand durch den Bau eines Staudamms am Fluss Salagou, im Zentrum des Hérault. Die Arbeiten begannen 1964, und die Flutung erfolgte 1969, beschleunigt durch sintflutartige Regenfälle, die das Reservoir innerhalb von drei Tagen zur Hälfte füllten. Das Gewässer bedeckt heute fast 750 Hektar.
Seine visuelle Signatur stammt vom Boden. Die Ruffe, dieses rote, aus Ton und Eisenoxiden bestehende Gestein, geht auf das Perm zurück, also fast 250 Millionen Jahre. Der Kontrast zwischen dem blauen Wasser, den ockerfarbenen Hügeln und dem schwarzen Basalt des Plateaus verleiht dem Ort seinen Beinamen „marsianische Landschaft“. Der Cirque de Mourèze in unmittelbarer Nähe vervollständigt diese mineralische Kulisse mit seinen von Erosion geformten Dolomitfelsen.
Das kleine Extra: parken Sie auf der Seite von Celles, diesem teilweise verlassenen Dorf am Seeufer. Der Blick auf die Halbinsel und die roten Hügel ist bei Sonnenuntergang spektakulär, wenn die Ruffe in Flammen zu stehen scheint. Ein Spot, den Kenner gerne für sich behalten, fernab der meistbesuchten Strände am Nordufer.
Der Lac du Salagou lebt im Rhythmus von Wasser und frischer Luft. Seine Freizeitbestimmung zeigt sich in der Vielfalt der Aktivitäten, verteilt über die gesamten 750 Hektar. Hier die wichtigsten:
Ein Detail macht den Unterschied: Boote mit Verbrennungsmotor sind verboten, um die natürliche Umgebung zu schützen. Nur Segeln und Elektromotoren sind erlaubt. Das Ergebnis: die Atmosphäre bleibt ruhig und still, fernab der Betriebsamkeit großer motorisierter Seen.
Unser Team betont es oft: „Am Salagou sucht man ebenso die Stille wie das Baden. Kein Motorenlärm, nur das Plätschern und der Wind in den Segeln.“
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Ja, das Baden ist im Lac du Salagou erlaubt, an den kleinen Stränden rund um das Gewässer. Das Süßwasser erwärmt sich im Sommer gut, was das Baden angenehm macht. Manche Bereiche sind in der Saison angelegt und überwacht, während andere naturbelassener und ruhiger bleiben.
Nein, Boote mit Verbrennungsmotor sind auf dem Lac du Salagou verboten, um die natürliche Umgebung zu schützen. Nur Segeln, Windsurfen und Elektromotoren sind erlaubt. Diese Regel bewahrt die Ruhe des Ortes und erklärt die friedliche Atmosphäre rund um die 750 Hektar des Gewässers.
Die rote Erde am Lac du Salagou stammt von der Ruffe, einem aus tonigen Sedimenten und Eisenoxiden bestehenden Gestein. Dieses Gestein geht auf das Perm zurück, vor fast 250 Millionen Jahren. Es verleiht dem Ort seine ockerfarbenen Hügel und seinen Beinamen als fast marsianische Landschaft.
Der Lac du Salagou ermöglicht Baden, Segeln, Windsurfen, Karpfenangeln und Mountainbiken rund um das Gewässer. Wanderer erreichen den Mont Liausson oder die Halbinsel Rouens für die Aussicht. Zwei Wassersportzentren betreuen die Segelsportarten auf den 750 Hektar.
Quellen: