Im Herzen des Golfs von Morbihan ist die Île aux Moines die größte der bretonischen Inseln in diesem Gebiet, mit ihren 3,2 km² in Kreuzform. Man erreicht sie in 5 Minuten mit dem Boot ab Port-Blanc und erkundet sie dann zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ohne Auto. Bunte Strände, schattige Wälder und jahrtausendealte Megalithen reihen sich auf nur knapp 7 km Länge aneinander.
Um mit Blick auf den Golf zu übernachten, wählt man einen Campingplatz in Wassernähe, in kurzer Entfernung zu den Anlegestellen.
Die Île aux Moines zu erreichen, ist reine Formsache. Das Boot startet in Port-Blanc, in der Gemeinde Baden, und die Überfahrt dauert höchstens 5 Minuten. Die Verbindungen laufen das ganze Jahr über durch, mit einer Abfahrt alle 30 Minuten, was echte zeitliche Freiheit für einen Tagesausflug lässt.
Vor Ort bleibt das Auto am Kai. Man bewegt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad, und Verleiher in der Nähe der Anlegestelle bieten klassische wie elektrische Modelle direkt beim Verlassen des Bootes an. In der Hochsaison sollte man die sehr gefragten Elektrofahrräder besser reservieren. Die Inselrunde umfasst etwa 17 km, also fast eineinhalb Stunden gemütliches Radeln, mit am Boden markierten Strecken, um die Distanz nach Belieben anzupassen.
Unser Favorit: das erste Boot am Morgen. Wer früh ankommt, trifft auf die Fahrräder vor der Menschenmenge und genießt die fast menschenleere Grande Plage. Das Licht auf dem Golf ist dann sanft, die bunten Strandkabinen spiegeln sich im ruhigen Wasser, und die ganze Insel scheint noch zu schlafen.
Die Île aux Moines verdankt ihren Beinamen „Perle des Golfs“ einem erstaunlich milden Mikroklima. Erwärmt durch das von den Gezeiten durchmischte Atlantikwasser, profitiert sie einen Großteil des Jahres von angenehmen Temperaturen. Das Ergebnis: Mimosen, Kamelien, Feigenbäume, Palmen und Fuchsien wachsen hier üppig, einst von Hochseekapitänen mitgebracht. Beim Durchqueren der blumengeschmückten Gässchen, zwischen Glyzinien und fast exotischen Gärten, glaubt man sich manchmal eher im Mittelmeerraum als in der Bretagne. Es ist diese üppige, halbwilde Vegetation, die der Insel eine ganz andere Atmosphäre verleiht als der Rest des Golfs von Morbihan.
Die Île aux Moines vereint viele Kulissen auf wenig Fläche. An einem Tag wechselt man von Sandstränden zu Waldalleen und dann zu neolithischen Menhiren. Die unumgänglichen Punkte verteilen sich entlang der Radwege:
Kein Punkt der Insel liegt mehr als 450 Meter vom Ufer entfernt, was den Eindruck erklärt, stets am Wasser zu sein, ganz gleich welchen Weg man wählt.
Möchten Sie die Île aux Moines entdecken, ohne auf den Komfort eines Aufenthalts direkt am Wasser zu verzichten? Vergleichen Sie auf unserer Website die Campingplätze am Wasser im Golf von Morbihan und übernachten Sie möglichst nah an den Überfahrten.
Man erreicht die Île aux Moines mit dem Boot ab Port-Blanc, in der Gemeinde Baden. Die Überfahrt dauert 5 Minuten, mit einer Abfahrt alle 30 Minuten, das ganze Jahr über. Die kurze Fahrt und die häufigen Verbindungen machen den Tagesausflug sehr einfach zu organisieren, selbst ohne vorherige Reservierung.
Ja, das Fahrrad ist das beste Mittel, um die Île aux Moines zu besichtigen. Die komplette Runde umfasst etwa 17 km, also fast eineinhalb Stunden in gemütlichem Tempo. Verleiher in der Nähe des Hafens bieten klassische und elektrische Fahrräder an. In der Hochsaison sollte man die Elektromodelle reservieren, die schnell vergriffen sind.
Ja, die Île aux Moines zählt mehrere Strände. Die Grande Plage, 300 Meter vom Hafen entfernt, besticht durch ihre bunten Strandkabinen. Der Strand von Goret, an der Westküste, erweist sich als ruhiger und geschützter. Da kein Punkt der Insel mehr als 450 Meter vom Meer entfernt liegt, gibt es zahlreiche Wasserzugänge.
Ein Tag genügt, um die Île aux Moines mit dem Fahrrad zu besichtigen, Strände und Wälder inbegriffen. Die 17-km-Runde lässt sich ohne Pausen in eineinhalb Stunden bewältigen, aber es lohnt sich, den ganzen Tag einzuplanen, um zu schlendern, zu baden und Megalithen wie das Cromlech von Kergonan zu entdecken.