Sie suchen, wo Sie in Frankreich Strandsegeln können? Richtung der großen, festen Sandstrände, vor allem am Ärmelkanal und an der Nordsee, wo der Wind stark und regelmäßig weht. Von der Côte d’Opale bis zum Mittelmeer heben sich acht Reiseziele hervor, um sich einzuführen oder mit über 60 km/h zu gleiten. Unsere Auswahl geht die Spots, ihre Bedingungen und die Vereine vor Ort durch.
Um den Sandpisten möglichst nah zu bleiben, ist ein Campingplatz am Wasser die ideale Unterkunft, um gleich nach dem Aufwachen mit den Gleitsport-Sessions weiterzumachen!
Berck-sur-Mer bleibt die französische Hauptstadt des Strandsegelns. Bei Ebbe verwandelt sich sein riesiger Strand in eine feste Sandpiste. Der Ort empfängt jedes Jahr mehrere Tausend Ausübende.
Was die Besucher besonders lieben: dort zu fahren, wo der Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt wurde, bei 151,55 km/h.
Praktische Infos:
Le Touquet-Paris-Plage verbindet elegante Bade-Atmosphäre und weite Sandflächen. Sein breiter Strand empfängt Strandsegler, sobald die Flut zurückgeht, auf einem flachen, bei Anfängern sehr beliebten Gelände. Die Aktivität ist ab 8 Jahren möglich.
Was die Besucher besonders lieben: die Belle-Époque-Atmosphäre des Deichs, gleich nach einer windigen Session.
Praktische Infos:
Fort-Mahon-Plage eröffnet eines der schönsten Gelände des Nordens. Zwischen der Somme-Bucht und der Authie-Bucht eignen sich fast 20 km wilder Strände für den Gleitsport. Die Schule Éolia gibt hier seit 40 Jahren ihre Leidenschaft weiter.
Was die Besucher besonders lieben: vor geschützten Dünen zu fahren, fernab jeder Bebauung, in seltener Stille.
Praktische Infos:
Dünkirchen vervollständigt diese Frankreichtour an der Nordsee. Sein langer Strand von Malo-les-Bains, gesäumt von einem belebten Deich, eignet sich bei Ebbe gut zum Strandsegeln. Die kräftigen Winde der flämischen Küste garantieren schöne Sessions.
Was die Besucher besonders lieben: der Deich und seine bunten Villen, die über den Strand wachen.
Praktische Infos:
Ouistreham Riva-Bella begeistert Strandsegel-Fans in der Normandie. Als Perle der Côte de Nacre bekannt, bietet der Badeort eine kompakte Sandpiste, das ganze Jahr über befahrbar, unabhängig von den Gezeiten. Der Sportwagen ist ab 10 Jahren zugänglich.
Was die Besucher besonders lieben: zu jeder Jahreszeit starten zu können, selbst an einem windigen Wintermorgen.
Praktische Infos:
Cherrueix, im Herzen der Bucht des Mont-Saint-Michel, trägt den Titel der Welthauptstadt des Strandsegelns. Seine 7 km flacher Strände ermöglichen die Ausübung das ganze Jahr über, ohne Zwang der Gezeiten. Zwei Vereine bilden hier Anfänger und Fortgeschrittene aus.
Was die Besucher besonders lieben: die Silhouette des Mont-Saint-Michel am Horizont während der Session.
Praktische Infos:
Saint-Jean-de-Monts bringt die atlantische Note in dieses Ranking. Sein großer, hellgoldener Sandstrand verwandelt sich bei Ebbe in eine weite Fläche, perfekt, um dem Ozean entgegenzustarten. Der familiäre Rahmen gefällt den Urlaubern der Vendée.
Was die Besucher besonders lieben: das Licht des Atlantiks auf dem Sand am Ende des Tages.
Praktische Infos:
Leucate-La Franqui beweist, dass auch das Mittelmeer seine Strandsegel-Spots hat. Am Strand des Coussoules, 8 km lang und als Natura 2000 klassifiziert, weht die Tramontane an über 300 Tagen im Jahr. Dieser geschützte Ort begeistert auch Kitesurfer.
Was die Besucher besonders lieben: die Garrigue und die Lagunen im Hintergrund, fernab von Beton.
Praktische Infos:
Bereit, den Wind bei Ihrem nächsten Aufenthalt mit den Füßen im Sand zu bezwingen? Buchen Sie Ihren Campingplatz gegenüber dem Strand auf unserer Website und begeben Sie sich dann zum nächstgelegenen Strandsegel-Spot für eine erste, nervenkitzelreiche Gleitfahrt!
Der beste Ort für Strandsegeln hängt von Ihrer Region ab, aber die Côte d’Opale, die Somme-Bucht und die Bucht des Mont-Saint-Michel vereinen die bekanntesten Spots. Berck-sur-Mer und Cherrueix gelten dank ihrer riesigen festen Sandstrände und regelmäßigen Winde als Referenzen.
Man kann in den meisten Schulen ab 7 bis 8 Jahren mit dem Strandsegeln beginnen, sofern man Arme und Beine koordinieren kann. Die Vereine bieten für Kinder angepasste Wagen an, dann sportlichere Modelle für Jugendliche und Erwachsene. Jedes Zentrum legt sein eigenes Mindestalter fest.
Die beste Saison für Strandsegeln reicht vom Herbst bis zum Frühling, wenn die Winde stärker wehen. Die Aktivität wird jedoch das ganze Jahr über praktiziert, auch im Sommer bei guter Brise. Die Sessions hängen vor allem von der Gezeit und der Windstärke des Tages ab.
Nein, für das Steuern eines Strandseglers ist keine Segelerfahrung nötig. Ein Lehrer erklärt Ihnen in wenigen Minuten die Handhabung von Segel und Steuer. Bereits bei der ersten Sitzung fahren Sie allein am Strand, unter Aufsicht des Betreuers.
Ein Strandsegler erreicht durchschnittlich 60 km/h, und erfahrene Piloten überschreiten manchmal 100 km/h. Der in Berck-sur-Mer aufgestellte Geschwindigkeitsweltrekord liegt bei 151,55 km/h. Für eine erste Ausfahrt bleiben Sie natürlich bei sanfteren, beruhigenderen Geschwindigkeiten.